Verdeckte Einlage durch Verzicht auf Pensionsanwartschaften? – zugleich einige Aspekte zur Abfindung

Die steuerlichen Folgen des Verzichts auf Pensionsanwartschaften durch Gesellschafter-Geschäftsführer hat der Große Senat des BFH in seinem Beschl. v. 9.6.1997 geklärt: Es kommt in Höhe der werthaltigen Anwartschaft zum Zufluss von Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit (§ 19 EStG) und korrespondierend zur verdeckten Einlage in die GmbH. Der I. Senat des BFH hatte jüngst über einen "Verzicht" auf Pensionsanwartschaften gegen eine Abfindung zu befinden und kam in seinem Urt. v. 14.3.2006 zum Ergebnis, dass Abfindung und Verzicht unabhängig voneinander zu beurteilen sind: Die Abfindung wurde aufgrund einer Besonderheit des Sachverhalts als verdeckte Gewinnausschüttung und der „Verzicht“ als verdeckte Einlage gewertet. Diese steuerrechtliche Würdigung des Verzichts auf Pensionsanwartschaften begegnet Bedenken, wie in diesem Beitrag gezeigt wird. Schließlich werden einige Aspekte der Abfindung von Pensionsanwartschaften erörtert.

Das ist ein Auszug aus dem Fachartikel.

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